Die Bürgerschaft kam am letzten Donnerstag zu ihrer ersten Sitzung im Jahr 2018 zusammen. Im Mittelpunkt stand die Beschlussfassung über den Doppelhaushalt für die Jahre 2018/2019. Der Haushalt soll für zwei Jahre gelten. Dieser Haushaltsentwurf lag nun der Bürgerschaft zur endgültigen Beschlussfassung vor. Es wurden zunächst die wesentlichen Punkte aus dem Haushalt vorgestellt. Im Anschluss hielten die Fraktionen ihre Redebeiträge - für uns also Peter van Slooten.

Der Haushalt für 2018 beinhaltet beispielsweise Investitionen in die Stadtentwicklung. So sind etwa Gelder für die Sanierung der Ferdinand-von-Schill-Schule, der Förderschule von Haselberg und der Juri-Gagarin-Grundschule eingeplant. An der Grundschule in Andershof soll eine Turnhalle neugebaut werden.

Doch ob eine Mehrheit bei der Abstimmung über den Doppelhaushalt erzielt würde, war zunächst fraglich. Die Fraktion Bürger für Stralsund stellte sich gegen den geplanten Etat für das Theater Vorpommern. Es soll stattdessen zu einem großen Teil in die Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Paul-Greifzu-Stadion (unter anderem) fließen. Dieser Vorschlag wurde aber von den Fraktionen abgelehnt. (Die CDU enthielt sich der Stimme.) Denn wie wichtig das Theater Vorpommern für die Hansestadt Stralsund ist, stellte der Oberbürgermeister in einer mitreißenden Rede noch einmal deutlich heraus.

Somit wurde der Doppelhaushalt 2018/2019 beschlossen.


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