Unser stellv. Fraktionsvorsitzende Mathias Miseler war mit Anna Kassautzki und Mario Bauch in Devin beim Vor-Ort-Termin. Eingeladen hatten Anwohner aus Devin, die viele Fragen über das Vorgehen um die Strandaufschüttung hatten. Den Medien waren in den letzten Wochen viele Äußerungen zu entnehmen, ob von Verwaltung, Anwohnern oder vom betroffenen Unternehmen.

Das Fazit von Mathias Miseler nach der Versammlung: "Dass es 4 Tage dauerte vom Baustopp bis zur Einstellung der Lkw-Lieferungen und weitere 10 Tage bis zum Aufstellen der Absperrungen wird zu klären sein." Ebenso ist es unverständlich, dass ein Gutachten vorlag, dass es sich um Strandsand handeln sollte - und Bauschutt geliefert wurde. Mathias' Beitrag ist in der Filmdokumentation nachzuhören ab Minute 42'42. Eine beachtliche Zahl an AnwohnerInnen sind der Einladung an die Seebrücke gefolgt und stellten dem OB unangenehme Fragen. Die Antworten des OBs empfanden einige Anwesende als ausweichend, andere hatten Verständnis. Allen ist jedoch klar, dass hier kein Versehen vorliegt, sondern man kann hier schon von "beabsichtigtem Handeln" sprechen. Wer dafür verantwortlich ist und wer zur Rechenschaft gezogen wird, dass wird die Staatsanwaltschaft ermitteln müssen. Für die AnwohnerInnen ist klar, mitten in der Saison so ein Umweltskandal ist eine Schande für die Hansestadt.

Leider hat der OB auch nicht zusichern können, dass der Umstand schnell verbessert wird: "Man arbeite mit Hochdruck an der Beseitigung und der Neuaufschüttung, müsse aber mit dem Umweltamt und anderen Behörden Absprachen treffen." Man fragt sich mit wem denn vorher Absprachen getroffen wurden. Weder die Anwohner noch die Bürgerschaft wurden vorher informiert. Wir als SPD Fraktion bleiben weiter am Thema dran und danken den Einwohnern für ihr Engagement und die gute Veranstaltung.


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