Die Entscheidung, ob Weihnachtsmärkte stattfinden können, war eine lang ersehnte. Als feststand, dass sie stattfinden können, sahen viele die diesjährigen Wallensteintage als Möglichkeit, Märkte erfolgreich mit einem Hygienekonzept stattfinden zu lassen – doch die Umsetzung des Konzeptes auf dem Weihnachtsmarkt in Stralsund macht viele stutzig. Unsere Fraktionsvorsitzende Ute Bartel sagt dazu: 

„Als Vorsitzende des Kulturausschusses der Bürgerschaft, der sich seit Jahren intensiv für die Durchsetzung des Weihnachtsmarktes einsetzt, muss ich mein Entsetzen über die fahrlässige Umsetzung des Hygienekonzeptes seitens des Betreibers die SWS Stadtwerke Stralsund äußern. 

Gerade in der jetzigen Zeit ist es sehr wichtig, solange wie möglich die Weihnachtsmärkte offenzuhalten, und das geht nur durch die konsequente Umsetzung eines Hygienekonzeptes, das sich ständig der Coronasituation anpasst. Die Betreiber des Rostocker Weihnachtsmarktes machen es uns vor. Von Anfang an spürten die Besucher in Rostock, dass kontrolliert wird. In Stralsund wurde die Kontrolle bis auf den Rathauskeller einfach auf die Schausteller abgewälzt. Ja, auch die Schausteller müssen ihre Stände schützen durch Abgrenzung und durch Leitwege, die Wallenstein-Tage haben gezeigt, dass es möglich ist. 

Die Besucher müssen das Konzept kennen und spüren, dass kontrolliert wird. Dazu brauche ich noch nicht einmal einen Zaun, aber Organisation und zuverlässige Durchführung der Kontrolle. Einfach an die Eigenverantwortlichkeit der Besucher zu appellieren, genügt hier nicht. Hier ist eindeutig der Betreiber in der Pflicht. Nicht nur ich, auch viele andere Besucher unseres Weihnachtsmarktes stellten ein eklatantes Versagen fest. Auch im nächsten Kulturausschuss wird der Weihnachtsmarkt Thema sein.“ 


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