Datum: 25.02.2019
Federführung: Fraktion SPD
Einreicher: Peter van Slooten


Anfrage:

Aus welchen Gründen sind die uns bekannten acht Anträge der Penny-Markt GmbH hinsichtlich eines Neubaus und/oder einer Erweiterung des Penny-Marktes am Heinrich-Heine-Ring bisher sämtlich abgelehnt worden?

Begründung:

Viele Lebensmittelmärkte haben ihr Angebot in den letzten Jahren an die neuen Erfordernisse des Marktes angepasst. So hat etwa Aldi Filialen erneuert und erweitert, ebenso Norma, Lidl, Markant und REWE. Auch die Penny-Markt GmbH will und muss sich verändern und weiterentwickeln. Der Penny-Markt stammt aus den 90er Jahren und entspricht nicht mehr den Anforderungen der Zeit.


Vorlage: kAF 0034/2019

In der 2. Sitzung der Bürgerschaft am 07.03.2019 antwortete Frau Gessert wie folgt:

Sie informiert, dass der Penny-Markt sich seit Jahren um die Verlagerung seines Standortes Heinrich-Heine-Ring / Ecke Kedingshäger Straße bemüht, da dieser den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen würde. Hierzu wurden verschiedene Standortanfragen und auch Anträge zum Kauf kommunaler Grundstücke bei der Stadt gestellt.
Bei den abgelehnten Standorten handelt es sich u.a. um das Areal ehemaliges Plattenwerk, für das die Stadt eine Gesamtentwicklung verfolgt, nunmehr in Richtung Geschosswohnungsbau. Eine Veräußerung von Teilflächen war deshalb nicht vorgesehen. Für den Komplex ehemals “Stadt Stralsund“ an der Maxim-Gorki-Straße wurde der Abriss zugunsten einer Marktansiedlung abgelehnt, ebenso die Inanspruchnahme der angrenzenden öffentlichen Freiflächen der Ost-West-Grünachse Knieper West mit Ventspilsplatz und Spielangeboten.
Die angefragten Standorte am Kreisel Prohner Straße/ Parower Chaussee, Tribseer Damm/ Carl-Heydemann-Ring, Rudolf-Virchow-Straße/ Kedingshäger Straße und Thomas-Kantzow-Straße lagen außerhalb von zentralen Versorgungsbereichen. Weitere Ablehnungsgründe waren hier andere städtische Planungsziele, fehlende Grundstücksverfügbarkeit sowie nicht gesicherte Erschließung.
Frau Gessert stellt klar, dass die Hansestadt als geeigneten Ansiedlungsstandort das Lindencenter in Grünhufe vorgeschlagen hat und Penny empfohlen hat, den Eigentümer zu kontaktieren.
Herr van Slooten hat keine Nachfrage zur Anfrage.
Auf die beantragte Aussprache wird verzichtet. 


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