Datum: 09.04.2021
Einreicher: SPD-FraktionDr. Heike Carstensen
Federführung: SPD-Fraktion
Vorlage: 0038/2021


Anfrage:

1. Wie gut funktionieren die CO2-Messgeräte, die an Schulen ausgegeben wurden, im Alltag?
2. Reicht das Lüften aus, um eine bessere Luftqualität zu garantieren?
3. Sieht die Verwaltung weiteren Handlungsbedarf?


Begründung:

Öffentliches Interesse.


Antwort:

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Frau Kindler, sehr geehrte Damen und Herren, 

die Anfrage möchte ich wie folgt beantworten: 

Zu Frage 1: 

Von den Schulleitungen haben wir eine durchweg positive Resonanz zu den CO2-Messgeräten erhalten. Die Geräte arbeiten mit Batterien und erfassen den CO2-Gehalt in der Luft. Die Messung erfolgt automatisch je nach Einstellung z.B. jede Minute. Kleine Farbpunkte geben den Sättigungsbereich an. Wird ein kritischer Wert erreicht, wird zusätzlich ein akustisches Warnsignal ausgegeben. Daraufhin können die Räume so lange gelüftet werden, bis annehmbare Werte erreicht werden. 

Zu Frage 2: 

Im Gegensatz zu Luftreinigungsgeräten werden durch das Lüften nicht nur die Viren zuverlässig aus dem Raum sprichwörtlich gepustet, sondern gleichzeitig neuer Sauerstoff zugeführt, was nachweislich Konzentration und Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte erhöht. Luftreinigungsgeräte, die mobil aufgestellt werden und bis zu 99% Viren aus der Luft herausfiltern können, können keine Frischluft zuführen, dies kann nur über Frischluftanlagen erfolgen, die in Stralsund im Rahmen von Neubau bzw. Sanierung von Schulgebäuden verbaut werden. 

Zu Frage 3: 

Wir wollen weitere Messgeräte anschaffen, um zusätzliche Gruppenräume etc. ausstatten zu können. Hier streben wir die Zusammenarbeit mit einer örtlichen Initiative an, die im Rahmen eines Projektes zusammen mit Schülerinnen und Schülern diese Geräte fertigen. 


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